Wie steuert ein Potentiostat das Potential und den Strom einer elektrochemischen Zelle?

Ein kurzes Einführungsvideo zu Potentiostaten finden Sie in unserer Wissensdatenbank. Eine sehr vereinfachte Beschreibung ist, dass ein Potentiostat das Potential zwischen zwei Elektroden, der Arbeitselektrode und der Referenzelektrode, auf einem bestimmten Potential hält. Der Strom fließt zwischen der Arbeitselektrode und einer dritten Elektrode, der Gegenelektrode. Auf diese Weise hat die Referenzelektrode ein konstantes elektrochemisches Potential und kann vom Potentiostat als fester Bezugspunkt verwendet werden.

Aus Sicht des Elektronikentwicklers muss die Situation ganz anders beschrieben werden. Die Arbeitselektrode ist mit Masse verbunden. Der Potentiostat verändert das Potential der Gegenelektrode gegenüber Masse, bis die gemessene Potentialdifferenz zwischen der Referenzelektrode und der Arbeitselektrode dem eingestellten Potential entspricht.

Wenn Sie tiefer in die Details der Schaltkreise eintauchen wollen, ist der Wikipedia-Eintrag ein guter Ausgangspunkt.