Elektrode

Eine Elektrode ist ein metallischer Leiter mit einer Schnittstelle zu einem nichtmetallischen Medium (Vakuum, Elektrolyt, Halbleiter).

In der Elektrochemie werden für die Arbeit mit einem Potentiostat drei Arten von Elektroden benötigt: Arbeits-, Gegen- und Referenzelektrode. Diese werden mit WE, RE und CE abgekürzt. In den meisten Fällen wird die Elektrode eine Metall-Elektrolyt-Grenzfläche haben.

Die Arbeitselektrode ist die Elektrode, an der die zu untersuchende Reaktion abläuft. In der Korrosionsforschung ist die Arbeitselektrode normalerweise die Probe.

Abbildung 1 | Ein Metallplättchen in einem Teflonhalter für Korrosionsversuche

Die Referenzelektrode liefert ein konstantes Potential. Das eingestellte Potential wird zwischen Arbeits- und Referenzelektrode angelegt, so dass das Potential der Arbeitselektrode stets bekannt ist. Um ihr Potential konstant zu halten, darf kein Strom durch die Referenzelektrode fließen.

Abbildung 1 | Foto und Schema einer Ag/AgCl/3 M KCl-Referenzelektrode

Der Strom fließt durch die Arbeits- und die Gegenelektrode. Das Potential der Gegenelektrode wird so eingestellt, dass sie den von der Arbeitselektrode benötigten Strom liefert.

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