Gegenelektrode

Die Gegenelektrode ist eine der drei Elektroden, die in einer klassischen 3-Elektroden-Anordnung eines Potentiostaten verwendet werden. Diese Anordnung dient dazu, Reaktionen an der Arbeitselektrode bei Anlegen eines bekannten Potentials zu untersuchen.

Die Spannung wird zwischen der Referenz- und der Arbeitselektrode angelegt. Um die Referenzelektrode vor Potentialverschiebungen zu schützen, fließt der Strom zwischen der Gegenelektrode und der Arbeitselektrode.

Abbildung 1 | Schematische Darstellung eines Dreielektrodensystems

Die Gegenelektrode besteht häufig aus einem inerten Material mit großer Oberfläche. Platin-Drähte oder -Gitter sind beliebte Gegenelektroden. Auch Graphitstäbe werden aufgrund ihrer großen Oberfläche und ihres günstigen Preises unter milden Bedingungen verwendet.

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